Rezept: Dry Aged T-Bone Steak mit cremigem Kartoffelgratin

T-Bone-Steak trocken gereift auf einem Holzbrett, daneben Mais, Cocktail­tomaten und ein Löffel mit grobem Pfeffer-Salz-Mix.
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Rezept: Dry Aged T-Bone Steak mit cremigem Kartoffelgratin

Ein gut gereiftes Dry Aged T-Bone Steak besticht durch seine Aromatik und perfekte Marmorierung. Damit die Außenkruste beim Grillen knusprig wird und das Innere zart-saftig bleibt, kommt es auf die richtige Vorbereitung, das Timing und das passende Finish an. Das cremige Kartoffelgratin als Beilage rundet den kräftigen Fleischgeschmack ab.

 

Diese Zutaten benötigt Ihr für 4 Portionen:

Für das Steak:

  • 1 Dry Aged T-Bone Steak (800-900 g.)
  • Grobes Meersalz

  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • 2 EL hoch erhitzbares Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl)

  • 50 g ungesalzene Butter

  • 2 Zweige Rosmarin

  • 2 Zweige Thymian

  • 4 Knoblauchzehen (ungeschält, leicht angedrückt)

  • 1 Zitronenhälfte (bio), in Scheiben geschnitten

Für die Beilage:

  • Kartoffeln, in dünne Scheiben geschnitten
  • Sahne und etwas Milch
  • Rosmarin, Thymian, Knoblauch
  • Geriebener Käse (Gruyère oder Emmentaler)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung des gegrillten Steak:

  1. Vorbereitung:  Holt das Steak etwa 60 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur erreicht. Tupft es auf beiden Seiten mit Küchenpapier trocken, damit keine Feuchtigkeit die Krustenbildung stört.
  2. Würzen: Reibt das Steak kurz vor dem Grillen beidseitig mit grobem Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer ein. Dadurch bleibt das Fleisch saftig und entwickelt eine schöne Kruste.
  3. Grill vorbereiten: Heizt den Grill (Holzkohle, Gas oder Pellet) auf hohe direkte Hitze vor (ca. 250–280 °C). Bei Holzkohle wartet, bis das grobe Glutgut weißlich-grau leuchtet.
  4. Erstes Angrillen: Reibt die Steak-Oberfläche mit etwas Pflanzenöl ein, damit sie nicht anrostet. Legt das Steak schräg (45°-Winkel) über die direkte Glut und grillt es 2 Minuten, ohne es zu bewegen. Das erzeugt eine erste, kräftige Kruste.
  5. Grillmuster erzeugen: Dreht das Steak um 90° (während es auf derselben Seite liegt), um das charakteristische Rautenmuster zu erhalten. Grillt weitere 2 Minuten auf dieser Seite.
  6. Zweite Seite: Wendet das Steak und wiederholt das Vorgehen: Erst 2 Minuten flach (straff über der Glut) grillen. Dann das Steak um 90° drehen und 2 Minuten weitergrillen.
  7. Aromatisieren und indirektes Nachgaren: Nachdem beide Seiten jeweils vier Minuten gegrillt sind, liegt das Steak bei etwa 48–50 °C Kerntemperatur. Platziert das Steak jetzt in den indirekten Bereich des Grills (bei ca. 150 °C). Legt auf einer feuerfesten Schale Butter, Rosmarin, Thymian und Knoblauch dazu. Löffelt die geschmolzene Kräuterbutter mehrfach über das Steak, damit sich die Aromen voll entfalten. Schließt den Grilldeckel und lasst das Steak 2–3 Minuten sanft nachgaren, bis es bei 54–56 °C Kerntemperatur ankommt (medium-rare).
  8. Ruhen lassen: Nehmt das Steak bei 54 °C vom Grill und platziert es auf einem Schneidebrett. Lasst es 5–7 Minuten ruhen, damit sich die Fleischsäfte verteilen. Vor dem Servieren tränkt ihr es mit etwas Zitronensaft und der restlichen Kräuterbutter.
  9. Anrichten: Schneidet das Steak entlang des Knochens in den Roastbeef- und Filet-Anteil. Schneidet dann quer zur Faser fingerdicke Tranchen. Richtet diese fächerförmig auf dem Teller an und bestreut sie eventuell noch leicht mit Meersalz und Pfeffer.

Zubereitung der Beilage:

  1.  Ofen auf 180 °C vorheizen.

  2. Sahne mit Milch, Kräutern und Knoblauch erwärmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  3. Kartoffelscheiben in eine gebutterte Form schichten, jede Lage leicht würzen.

  4. Mit der heißen Sahnemischung übergießen und den Käse darüberstreuen.

  5. Ca. 45 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich und der Käse goldbraun ist.

Richtet das gegrillte Steak mit dem Knochen nach außen auf einer vorgewärmten Platte an und streut etwas grobes Meersalz darüber. Serviert das heiße Kartoffelgratin daneben, sodass beide Komponenten zusammen warm bleiben. Legt ein paar frische Rosmarinzweige auf das Steak und stellt die restliche Kräuterbutter und Zitronenspalten griffbereit auf den Tisch. Ein kräftiger Rotwein wie Cabernet Sauvignon oder Syrah ergänzt das Dry Aged-Aroma ideal. Guten Appetit!

 

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