Erzeuger

Woher kommt unser Fleisch?

Anton Obermeier

…Jungbullenzüchter aus Arnhofen/ Abensberg

Unser Rindfleisch stammt vom Fleckvieh, dem sogenannten „Simmentaler Rind“, das wir direkt vom Jungbullenzüchter aus Arnhofen bei Abensberg stammt. Die Rinder werden hier in offenen Ställen gehalten, so sind sie das ganze Jahr über draußen an der frischen Luft. Im Jahr 2017 wurde der Anton Obermeier bereits das zweite Mal zum Züchter des Jahres gekürt.

Zur Fütterung wird überwiegend frisches Heu und Mais aus der eigenen Landwirtschaft verwendet, weil das Heu ein wichtiger Nährstofflieferant (Proteine und Energie) für die Tiere ist. Die Rinder sin dadurch sehr widerstandsfähig und benötigen bis zur Schlachtung keine Medikamente.

Die Simmentaler Rinder zählen zu einer der wenigen alten Rinderrassen Europas und stammt ursprünglich aus der Schweiz. Das Simmentaler Fleckvieh ist schon seit 1800 in Deutschland beheimatet, wobei der größte Anteil dieser Rinderrasse in Bayern gezüchtet wird. Die Bezeichnung Simmentaler Rind darf nur verwendet werden, wenn das Rind rein rassig ist und in seiner Genetik weniger als 12,5 % Red Holstein Rind vorkommen. Ein besonderes Merkmal ist die weiß-braune Fleckung des Fells. Simmentaler Rinder gehören in Deutschland zu den wichtigsten Rinderrassen, da sie sehr saftiges, zartes Fleisch mit hervorragendem Eigengeschmack haben.

Zur Schlachtung kommen die Tiere meist nach 24 Monaten, als Jungbullen, weil noch besonders zart ist und frei von Antibiotika.

Wir lassen das Fleisch nach der Schlachtung, je nach Verwendung, noch 10 – 20 Tage am Knochen „dry aged“ reifen. Dadurch wird das Fleisch fester und geschmackvoller.

Hermann Bäuml

   züchtet BIO-Hähnchen und BIO-Tauben.

In unserem Nachbardorf in Biburg, am Rande des Altmühltals, züchtet der Hermann Bäuml auf seinem Biohof mit besonders viel Liebe und Hingabe seine BIO-Hähnchen und Hubbel-Fleischtauben.

Auf dem Bäuml-Hof können sich die Tiere frei bewegen. Nebst grünen Wiesen dürfen die Hühner ab der sechsten Woche in den "Wintergarten", wo sie besonders gern in der Sonne liegen. Von solchen Gegebenheiten können konventionelle Hühner nur träumen. Die Hühner haben auf dem Hof fast viermal so viel Platz wie Tiere in Großmastbetrieben. An der großen Platzfreiheit liegt es auch, dass hier gesunde Tiere aufgezogen werden, die kaum anfällig für Krankheiten sind. Deshalb habe er die ganzen letzten Jahre keine Probleme gehabt und konnte auf den Einsatz von Antibiotika wie es in der konventionellen Zucht zur Genüge eingesetzt wird völlig verzichten.

Die Tiere werden mit qualitativ hochwertigem Futter aus Getreide, Mais, Sonnenblumenöl und Soja aus der Bio-Mühle gefüttert.
Ein Bio-Hähnchen hat erst nach 70-90 Tagen sein Schlachtalter erreicht (konventionell 35 Tage)
Das langsame Wachstum und die viele Bewegung sorgen dafür, dass das Fleisch ganz besonders saftig ist.

„Besser kann es ein Tier nicht haben“! Im Stall herrscht eine besondere Atmosphäre durch die Beschallung mit Bach und Mozart.

Alois Schinagl

   Züchter von Freilandgeflügel aus der Hallertau

Der Alois Schiagl aus Hebrontshausen, direkt im Herzen der Hallertau, ist. ein überzeugter Ökobauer. Seit mehreren Generationen züchtet er mit Hilfe seiner Familie auf den großen Familieneigenen Weiden, die sich über mehrere Kilometer ausstrecken, Gänse, Enten und Puten.

Die große Weidefläche ermöglicht den Tieren nebst Zugang zum Bach eine großzügige Auslaufmöglichkeit. Bereits nach der dritten Lebenswoche kommen die Tiere auf die Weide. Dort werden sie nur mit Getreide aus eigenem Anbau und Wiesengras gefüttert. Die viele Bewegung und das langsame und natürliche Wachstum macht sich stark bemerkbar in der Fleischqualität

Die Grundlagen für gute Qualität sind:

  • ganztägige ökologische Freilandhaltung.
  • Langsames, natürliches Wachstum mit viel Bewegung.
  • Tägliches Grünfutter und Zufütterung von Getreide aus eigenem Anbau.

Flugente: Lebenszeit drei Monate, ab der dritten Lebenswoche Weidehaltung mit Zugang zum Bach.
Gans: Lebenszeit sechs Monate, ab der dritten Lebenswoche Weidehaltung mit Zugang zum Bach.-

Traditionell zu Kirchweih gibt es hier zu Lande in allen Wirtschaften Entenbraten mit Knödel und Blaukraut. Für die jenen die die Traditionen noch leben ist Kirchweih noch ein ganz besonderer Tag. Die ganze Familie trifft sich zu Hause und Feiert mit Entenbraten das Kirchweihfest. Zum Ausklang gibt es noch frisch gebackene Küchel nach Omas Hausrezept.

So kommt es, dass bereits zu Kirchweih die ersten Enten geschlachtet werden. Dies zieht sich durch bis Weihnachten.

Zu Weihnachten sind dann Die Gänse und Puten auch so weit herangewachsen, dass wir unser traditionelles Weihnachtsessen mit Gänsebraten oder Truthahn genießen können.

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