Die Tradition der Mettenwürste

Die 'Mettenwurst- Tradition' hat ihre Wurzeln im religiösen und bäuerlichen Brauchtum früherer Zeiten. Ihr Name kommt von der weihnachtlichen Mitternachtsmesse, der Christmette. Der Advent hatte früher den Charakter einer Fastenzeit der mit dem Hl. Abend endete. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang enthielt man sich jeglicher Speise oder nahm nur ein paar Bissen zu sich. Mit dem Mettenwurstessen nach der Christmette endete das weihnachtliche Fasten. Das traditionelle Weihnachtsessen war seit dem Mittelalter das „Mettenmahl“. Dieses Festtagsessen war meist ein Schweinebraten, der am 25. Dezember verspeist wurde. Die einfachen Leute und Bauern konnten sich als Festspeise nur Blut-und Leberwürste leisten, die „Mettenwürste“, „Weihnachtssau“ oder „Weihnachter“ genannt wurden.(https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsgans). Diese Mettenwürste stammten aus eigener Produktion, denn die Hausschlachtung war vor Weihnachten auf allen Bauernhöfen üblich.

Auch als das bäuerliche Leben sich wandelte, blieb die Mettenwurst noch bis in die Gegenwart in vielen Familien das traditionelle Essen am Heiligen Abend.